Beratung

Vergesslich, verwirrt, orientierungslos

 

Eine Gruppe Senioren beim Motoriktraining um einen Tisch sitzendRegelmäßiges Motoriktraining regt auch den Geist an.

Schritt für Schritt verlieren die Betroffenen ihr Denk- und Erinnerungsvermögen und verlieren zunehmend die Orientierung bis sie den Alltag nicht mehr eigenständig bewältigen können.

Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Auf Nervenzellen lagert sich das Eiweiß Beta-Amyloid ab und bringt sie zum Absterben. Gedächtnis und Sprache, die Fähigkeit zu planen, zu handeln, die zeitliche und die räumliche Orientierung geht verloren.

Es gibt bis heute Defizite bei der Ursachenerforschung, Diagnose und Behandlung. Doch eine frühe Diagnose ist wichtig, denn Medikamente, Gedächtnistraining und aktivierende Therapien können den Verlauf der Krankheit verlangsamen.

Im Anfangsstadium der Krankheit ist noch ein selbständiges Leben möglich, allerdings treten erste geistige Defizite auf: Vergesslichkeit oder zeitliche Orientierungsprobleme.

Beginnende Demenz deuten Angehörige häufig als Beziehungsstörung ("Mein Mann/ meine Frau/ mein Vater/ meine Mutter wird komisch."), machen den Betroffenen Vorwürfe ("gibt sich keine Mühe, ist unaufmerksam, ist verträumt, bringt alles durcheinander,) oder überschätzen sie ( "Reiß dich doch mal zusammen", "Hör doch mal zu", "Das kann doch nicht sein, dass du schon wieder alles vergessen hast.")

Das mittelschwere Stadium ist durch einen Verlust der geistigen Fähigkeiten und eingeschränkte Selbstständigkeit gekennzeichnet: Schwindende Rechen- und Problemlösungsfähigkeiten, Handfertigkeitsstörungen (z.B. Haushalt und beim Ankleiden), Erkennungsstörungen, Vergesslichkeit (von Geburtstagen oder Medikamenten), Desorientierung (bezüglich Zeit und Situation), Sprach- und Verständnisstörungen, Vernachlässigung der Hygiene oder Wahnvorstellungen (z.B. Bestehlungsideen).

Der Verlust der Selbständigkeit und die Abhängigkeit von einer Rund um die Uhr Pflege treten im schweren Stadium der Krankheit ein: Es kommt zum Gedächtniszerfall, Agnosie und Erkennungsstörungen (Verlust des Langzeitgedächtnis, auch enge Angehörige werden nicht mehr erkannt), mangelnder persönlicher Orientierung, und Sprachzerfall.

 

In unserer Demenzberatung informieren wir Sie über konkrete Möglichkeiten der Unterstützung und Entlastung. Sie erfahren, wie und wo sich eine Alzheimererkrankung im Frühstadium diagnostizieren lässt.

Wer einen älteren Menschen zu Hause pflegt, weiß um die Belastung, die damit einhergeht. Wie Sie als Angehörige Entlastung bekommen erfahren Sie bei Christiane Rathgeb, Telefon 07251/98228 - 0.

Wir vermitteln Ihnen Hilfen, die zu einer spürbaren Steigerung der Lebensqualität für den Erkrankten und seine Familie führen.

Lernen Sie außerdem unser Vortrags- und Gruppenprogramm für pflegende Angehörige kennen. Informieren Sie sich über unsere ehrenamtlichen Begleiter/-innen von Demenzerkrankten, die Sie stundenweise im Alltag entlasten können.