Philippsburg

Juli 2019

Auf eine musikalische Kreuzfahrt

Ehepaar Bohnert beim musikalischen Nachmittag in St. FranziskusEhepaar Bohnert beim musikalischen Nachmittag in St. FranziskusCVB / Fried

Zur Einstimmung auf diese „Reise“ gab es zunächst einen bunten Reigen aus Volksliedern und Schlagern, die Herr Bohnert wie immer hervorragend mit seiner Gitarre begleitete, was die Stimmung natürlich schnell hob.

Für große Freude und für großes Gelächter sorgte Frau Bohnert anschließend mit Gedichten vom allseits beliebten Dichter Heinz Erhardt, welche sie stets mit dem Hinweis: „Noch‘n Gedicht“ und einem Schmunzeln gekonnt vortrug.

So gut vorbereitet und eingestimmt konnte nun die „Kreuzfahrt“ losgehen.

Das Ehepaar Bohnert war bestens gerüstet und an ihren Matrosenmützen war, anhand der Abzeichen, schnell auszumachen, wer der „Kapitän“ der „Reise“ ist.

Liedklassiker wie „Junge, komm bald wieder“, „Seemann, lass das Träumen“ oder „Schwer mit den Schätzen des Orients beladen“ klangen durch die Cafeteria des Seniorenhauses und sorgten für eine ausgelassene Stimmung, sicherlich für die ein oder andere schöne Erinnerung und luden natürlich zum Mitsingen und Mitschunkeln ein.

In den musikalischen Pausen unterhielt Frau Bohnert die Bewohnerinnen und Bewohner mit lustigen Witzen, passend zum Thema.

Zum Abschluss dieses wunderschönen und bis ins Detail liebevoll geplanten Nachmittages erklang der Liedklassiker „Lilli Marleen“ bei dem Alle noch einmal kräftig, auch ohne Text, mitsingen konnten.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich beim Ehepaar Bohnert bedanken, die liebevolle Vorbereitung war deutlich sicht- und spürbar und beeindruckte alle Anwesenden sehr.

Wir hoffen, dass sie uns bald wieder auf eine musikalische Reise mitnehmen.

Oberhausen-Rheinhausen

März 2019

Gedenken an verstorbene Bewohner

Gedenkfeier St. KlaraPfarrerin Hoffmann bei der Gedenkfeier in St. KlaraCVB

Für jeden unserer verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohnern des letzten Jahres 1 Licht zum Gedenken.

Zuvor hatte Frau Mohr die Einrichtungsleitung alle anwesenden Bewohner, Angehörigen und Mitarbeiter begrüßt und erklärt, dass man in diesem Rahmen, auch von Seiten des Seniorenhauses von den Verstorbenen würdig Abschied nehmen möchte.

Frau Pfarrerin Hoffmann aus Wiesental leitete die Gedenkfeier und nahm in ihrer Predigt den Inhalt der Schriftlesung aus der Offenbarung des Johannes auf. Sie ging darauf ein, dass in dieser Lesung versprochen wird, dass nichts mehr sein wird wie vorher. Berichtet wird von einem "neuen Jerusalem", welches prächtig sein wird. Auch die Tränen, welche in diesem Bericht erwähnt werden, griff Frau Hoffmann auf und ging darauf ein. Sie machte darauf aufmerksam, dass Tränen in vielfältiger Weise auch reinigend und erleichternd wirken können.

Die schon oben erwähnten Lichter, wurden im Anschluss an die Predigt, beim Verlesen der Verstorbenen-Namen entzündet. In diesem Jahr fanden sich viele Angehörige ein, welche diese "Aufgabe" gerne übernahmen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Pfarrerin Hoffmann für diesen würdigen Abend und allen, welche an dieser Gedenkfeier mitgewirkt haben.

Oberhausen-Rheinhausen

März 2019

Fasching in St. Klara 2019

Elferrat TVKAGEDer Elferrat der TVKAGE in Begleitung der Trainerinnen, dem Tanzmariechen Jasmin Kerner und den Mädels der PrinzengardeCVB

Aber erst einmal der Reihe nach: Natürlich war die Stimmung, im fastnachtlich dekorierten Saal von Herrn Brand schon ordentlich angeheizt, als die Ehrenamtliche Frau Haag die Anwesenden mit Nachthemd und Schlafmütze mit ihrer Büttenrede erfreute. Sie "verdiente" sich damit die erste Stimmungsrakete des Tages.

Die Abordnung des Elferrates der TVKAGE besuchte uns gleich im Anschluss. In Begleitung von den Trainerinnen Frau Lindemann-Schuhmacher, Frau Steinhäuser, dem Tanzmariechen des Vereins und der Gruppe der "Tanzmäuse" betraten sie standesgemäß den Saal. Eskortiert wurde die Gruppe von 3 Mädels der Prinzengarde.

Das akrobatische Können der "Tanzmäuse" konnte auch gleich beim Tanz der Gruppe bewundert

TanzmäuseDie Tanzmäuse der TVKAGE begeisterten alle Anwesenden mit ihrem akrobatischem KönnenCVB

werden. Natürlich waren unsere Bewohnerinnen und Bewohner entzückt von solch niedlichen "Mäusen", unter denen sogar ein Junge mittanzte.

Auch das Tanzmariechen Jasmin Kerner, zeigte uns ihr Können und bewies, dass sie mit ihrem Können hinter ihren Kolleginnen in Düsseldorf und Köln keineswegs zurückstehen muss.

Herr Walfried Hambsch begrüßte die anwesende Narrenschar und machte deutlich, dass man sich über diese Art der Zusammenarbeit mit dem Seniorenhaus sehr freut. Auf beiden Seiten wurde beteuert, dass man diese Zusammenarbeit unbedingt weiter führen muss.   

PiratentanzDer Piratentanz war ganz leicht zu erlernenCVB

Nachdem die Abordnung sich verabschiedet hatte, erfreute man sich einiger Tanz- und Schunkelrunden von Herrn Brand.

Auch die Trainerin Frau Gaby Scheurer hat uns mit ihrer Tänzerin Allegra besucht, die uns mit Ihrem akrobatischen Tanz faszinierte.

Eine Modenschau der besonderen Art mit langen Unterhosen sorgte für reichlich Gelächter und Freude und doch waren Viele erstaunt, was mit diesem "Universalkleidungsstück" so Alles möglich ist.

Schließlich enterte eine wilde Meute Piraten die Tanzfläche, welche sich als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beschäftigungsabteilung herausstellte. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich gleich mit beteiligen, denn die Bewegungen zum Piratentanz waren sehr gut im Sitzen durchzuführen.

Die Einrichtungsleitung Frau Mohr machte den Abschluss an diesem närrischen Nachmittag, in dem sie allen Beteiligten dankte für das abwechslungsreiche Programm.

PiratenEine wilde Meute Piraten entpuppte sich als in Verkleidung erschienen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von St. KlaraCVB

Ein herzliches Dankeschön geht vor allem an unseren Musikus, Herrn Brand, aber natürlich auch an die TVKAGE und Allen, die diesen Nachmittag wieder so unvergesslich für unsere Bewohnerinnen und Bewohner gestalteten.

 

Philippsburg

Februar 2019

Faschingsparty in St. Franziskus

…und nicht nur das, auch einen Kronprinzen gibt es seit der Faschingsfeier am 27. Februar im Seniorenhaus. 

Team St. FranziskusDas Beschäftigungsteam von St. FranziskusCVB

Pünktlich um 14.31 Uhr eröffnete Richard Barth mit Guter-Laune und Stimmungsmusik unsere Faschingsfeier. 

Zu einer zünftigen Faschingsfeier gehört natürlich eine Büttenrede. Als wahres Naturtalent im Verfassen und Aufführen einer ebensolchen überraschte uns die Leiterin der Beschäftigungsabteilung Frau Fried. Launig berichtete sie uns von den Possen ihrer „Chefs“, Herrn Marin und dem Pflegedienstleiter Herrn Pfeiffer was ihr vorzüglich gelang und für viel Gelächter sorgte. Dass diese Rede allerdings in einer Krönung enden würde, ahnte da noch niemand aber am allerwenigsten die Beiden. Frau Fried nahm die Neuerungen welche es im Seniorenhaus gibt aufs Korn, als sie schließlich zu dem Ergebnis kam, dass es im Seniorenhaus wie im englischen Königshaus zugeht – Herr Marin als König und Herr Pfeiffer als ewiger Kronprinz. Die beiden Damen von der Verwaltung, waren auch gleich zur Stelle, um bei der Krönung zu unterstützen. Ihre Repräsentationsfähigkeiten durften die beiden frisch „bekrönten“ Häupter direkt im Anschluss in einer Schunkelrunde mit unseren Seniorinnen und Senioren unter Beweis stellen. 

PfinzgroddeDie „Pfinzgrodde“ führten ihre Tänze dem begeisterten Publikum vorCVB

Als weitere Gäste durften wir eine Abordnung der KaGe Narhalla mitsamt Prinz Philipp LXXI nebst Pagen und den „Pfinzgrodde“ begrüßen. Standesgemäß wurden sie von den Anwesenden mit einem dreifach kräftigen „A-Jau“ empfangen, bevor Präsident H. Weis und der Prinz ihr Wort an die närrischen Zuhörer richteten. Im Anschluss führten die „Pfinzgrodde“ ihre Tänze dem begeisterten Publikum vor.

Wie in jedem Jahr konnten wir es kaum erwarten, dass Charly Bög sein Prinzenlied spielt welches er, zu unserer Überraschung, dieses Jahr im Duett mit Prinz Philipp LXXI vortrug. Unterstützt von Richard Barth heizte uns Charly Bög im Anschluss noch einmal kräftig ein, bevor die Mitglieder der Narhalla leider weiterziehen mussten.  

PrinzenliedCharly Bög im Duett mit Prinz Philipp LXXI beim PrinzenliedCVB

DAS „Universalkleidungsstück“ stellte uns anschließend das Beschäftigungsteam um Frau Fried vor, was die ohnehin aufgeheizte Stimmung noch weiter anheizte. Gezeigt wurde die orginelle „Universalfunktion“ von langen Unterhosen.  

Kaum dass das Team unserer Beschäftigung ihre anschauliche Vorführung beendet hatte stand schon die nächste Tanzgruppe bereit. Die „Cherbourger Kids“ stürmten als Löwen die Bühne und zeigten, dass sie nicht so gefährlich sind wie Löwen, aber sehr gut tanzen können. 

Vielleicht nicht so gut tanzen, allemal aber für Stimmung sorgen, kann auch unser Beschäftigungsteam, das im Anschluss, als Piraten verkleidet, zu einem Piratentanz die Bühne enterte und wieder für einiges Gelächter sorgte. 

Cherbourger KidsDie Cherbourger Kids stürmten als Löwen die Bühne CVB

Nun holte Richard Barth noch einmal alles heraus und brachte unsere Cafeteria zum Kochen. 

Ein herzliches Dankeschön geht auf diesem Wege an Alle, die dafür gesorgt haben, dass unsere Faschingsfeier so toll gelungen ist.

Oberhausen-Rheinhausen

Februar 2019

Clown Julchen

Clownine Julchen Clownine Julchen und Tochter Bine statteten St. Klara einen kurzweiligen Besuch abCVB

Der Auftritt der Clowninen war ein Geschenk der örtlichen Frauenunion an das Seniorenhaus. Die Frauenunion arbeitete bereits schon in der Vergangenheit viel mit ihnen zusammen, so z.B. auch bei der örtlichen Wunschzettelaktion vor Weihnachten, wie Frau Hartkorn, von der Frauenunion, berichtete.

Die beiden Damen hatten die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert, vor allem da sie unsere Bewohnerinnen und Bewohner und all die Gäste in ihre Zaubertricks mit einbanden. Dass Tücher verschwinden können, hat man ja schon öfter gesehen, aber um einen zersägten (Plüsch-) Waschbär musste man sich doch Sorgen machen. Er zeigte sich erst nach einigen (lustigen) Wiederbelebungsversuchen wieder gesund und munter.

Dass „Julchen“ nicht nur zaubern kann, sondern auch überaus musikalisch ist, bewies sie uns an diesem Nachmittag außerdem. Mit ihrem Akkordeon und Stimmungsliedern war die Stimmung im Saal schon schnell auf Faschings-Niveau.

Wie man sich vorstellen kann, verging der Nachmittag rasend schnell und so überreichte Frau Hartkorn „Julchen“ zum Abschluss einen Geldbetrag von 500,- für deren Arbeit als Klinikclownin.

 Ein herzliches Dankeschön geht an die Frauenunion in Oberhausen, die uns diesen unvergesslichen Nachmittag ermöglicht hat. Natürlich bedanken wir uns auch bei „Julchen“ und „Bine“ und wünschen ihnen, dass sie hoffentlich noch viele kranke und alte Menschen so erfreuen wie uns.

Philippsburg

Januar 2019

Spiele Nachmittag in St. Franziskus

Ahmadiyya Franziskus 2019Die Bewohner von St. Franziskus hatten viel Spaß beim Spieletag mit den Ahmadiyya-Frauen CVB

Die Ahmadiyya-Frauen aus Bruchsal hielten ihr Versprechen vom vergangenen Jahr und luden unsere Bewohnerinnen und Bewohner zu einem bunten Spielenachmittag ein.

Sehr viele Bewohnerinnen und Bewohner folgten gerne dieser Einladung in unsere Cafeteria, so dass die vorbereiteten Tische gar nicht ausreichten und weitere Tische dazugeholt werden mussten.

Das Lieblingsspiel dieses Nachmittags war eindeutig der Spieleklassiker „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ und die Frauen konnten uns sogar noch ein paar Spielregeln erklären, die wir noch nicht kannten.

Aber auch ein paar Spiele, die unseren Bewohnerinnen und Bewohnern weitgehend unbekannt waren, wurden begeistert ausprobiert.

Viel zu schnell ging dieser fröhliche Nachmittag vorbei und schnell war klar, dass dieser schöne Tag unbedingt bald wiederholt werden muss. Zahlreiche Spielewünsche für das nächste Mal wurden bereits geäußert, so dass auch dann Kurzweil garantiert sein wird.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Philippsburg

Oktober 2018

Herbstfest 2018 in St. Franziskus

Herbstfest 2018 FranziskusDie Kinder von der Nikolaus-von-Myra-Schule zu Besuch in St. FranziskusCVB

so schallte es am 23. Oktober durch das Seniorenhaus, als endlich wieder Frau Schnader-Thome mit ihren Projektkindern von der Nikolaus-von-Myra-Schule zu „Besuch“ war. Begleitet wurde die Gruppe von einem Referendar und einer Schulbegleiterin. Sie wurden schon von vielen Bewohnerinnen und Bewohnern in der Cafeteria erwartet und empfangen. 

Mit im „Gepäck“ waren jede Menge Herbstlieder, aber auch Instrumente, mit denen die Kinder die Senioren erfreuten. Das gemeinsame Singen und musizieren durfte auch dieses mal nicht zu kurz kommen und so hatte Frau Schnader-Thome wieder viele Rasseln für die Bewohnerinnen und Bewohner mitgemacht. Diesen fiel es ganz schön schwer, abzuwarten, bis sie endlich zum Einsatz kamen.

Als besondere Überraschung hatten die Kinder wunderschöne Igel als Herbstdekoration für das Seniorenhaus gebastelt, welche die Wohnbereiche verschönern werden. 

Die Senioren erwarten schon gespannt den Besuch der Kinder in der Adventszeit, denn dieses Projekt ist eine echte Bereicherung für das Seniorenhaus.

Philippsburg

Juli 2018

Erfolgreich ausgebildet

Azubis bestandenDie 5 Auszubildenden des Seniorenhauses St. Franziskus mit der Pflegedienstleitung Ronny Pfeiffer (links) und der Ausbildungskoordinatorin Carolin Hardock (rechts)CVB

Auszubildende des Seniorenhauses konnten ihre Ausbildung zur staatlich geprüften oder staatlich anerkannten Altenpflegerin erfolgreich abschließen.

Der Pflegedienstleiter Ronny Pfeiffer (links im Bild) und die Ausbildungskoordinatorin Carolin Hardock (rechts im Bild) gratulierten den Auszubildenden herzlich im Namen des Caritasverbands.

Philippsburg

Juli 2018

Grillfest für die Bewohner und Besuch der Nikolaus-von-Myra-Schule

Grillteam St. FranziskusDas Grillduo Marianne (Martin) und Michael (Wimmer)

Im diesjährigen Juli war es allerdings so heiß, dass man die Würstchen auf den Pflastersteinen hätte garen können. Deshalb zog man sich auch in die Cafeteria zurück, in der es aufgrund der Hitze draußen und der vielen Menschen drinnen auch mollig warm wurde. All dies tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Herr Kovar machte Musik, man sang und schunkelte. Tanzen wollte bei diesen Temperaturen niemand.

Das Motto des Tags lautete "Kerwe/Kirchweihfest" und dazu hatte das Beschäftigungsteam Wurfspiele vorbereitet; einmal galt es Pappkameraden mit Bällen zu treffen, dann einen Eimer und natürlich Dosen. Beim Dosenwerfen erreichten zwei Damen die gleiche Punktzahl und es musste ein "Stechen" durchgeführt werden. Die Siegerin erhielt ein Päckchen Kekse. Zwischendurch wurden Mini-Schokoküsse verteilt, die bei dieser brütenden Hitze einfach besser verträglich waren als normale.

Inzwischen hatte das Grillduo Marianne (Martin) und Michael (Wimmer) Würste und Steaks vorbereitet. Die Küchenchefin Marianne Martin bot dazu leckeren Kartoffel- und Krautsalat, sowie das beliebte Weißbrot. An der daraufhin eintretenden Stille konnte man den Appetit der Anwesenden ermessen. "Gegrilltes ist halt schon etwas Besonderes" war die einhellige Meinung.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen wunderschönen Nachmittag ermöglichten, besonders Marianne und Michael welche bei dieser Hitze hinter dem Grill aushielten.

Nikolaus-von-Myra-Schule 2018Die Schüler und Schülerinnen der Nikolaus-von-Myra-Schule beim Grillsommerfest St. Franziskus

Auch die Schüler der Nikolaus-von-Myra-Schule und ihre Lehrerin Frau Schnader-Thome, sowie die Schulbegleiterin ließen es sich nicht nehmen in diesem heißen Juli das Seniorenhaus zu besuchen. Das Thema Sommer passte ja hervorragend.

Zunächst mussten die Bewohnerinnen und Bewohner  erst einmal die Aufgabe bewältigen, verschiedene Flaggen dem betreffenden Land zuzuordnen, was auch mühelos gelang. Dann wurden die Bewohner in den Sprachen dieser Länder von den Schülerinnen und Schüler musikalisch begrüßt. Für das weitere Programm hatten sich die Kinder Lieder ausgesucht, die im vergangenen Jahr besonders gut gefallen hatten, wie z.B. "Wer hat Angst vor Dracula" "Lachend kommt der Sommer übers Feld"  oder "der Papagei ein Vogel ist". Die Bewohner warteten derweil schon ungeduldig auf das obligatorische Rassellied. Zuerst waren Rhythmusinstrumente zu hören, dann wurden Ei-Rasseln verteilt, damit jeder mitmachen konnte. Bewohner, Schüler, Mitarbeiter und Gäste rasselten um die Wette und hatten einen Riesenspaß. Sehr gefreut haben sich auch alle über die von den Kindern selbstgebastelten Dekorketten mit Meerestieren.

Zum Schluss wünschte man sich gegenseitig eine schöne Ferienzeit in der Hoffnung auf ein Wiedersehen im Herbst.

Philippsburg

April 2018

Russland zu Hause in Philippsburg

IwuschkiFrau Streich und Ihre Damen der Tanzgruppe Iwuschki

So stellte Frau Irina Streich die Tanzgruppe vor, die sie selbst seit geraumer Zeit leitet. Geprobt wird wöchentlich im Familienbüro der Caritas in Germersheim. Iwuschki heißt auch das Lied und der Tanz, mit dem diese Gruppe den – im wahrsten Sinn des Wortes - bunten Reigen begann, der Ende März an einem schönen Sonntagnachmittag die Besucher der Cafeteria des Seniorenhauses St. Franziskus in Philippsburg erfreute.

Die Cafeteria wird sonntags für gewöhnlich bewirtschaftet, aber ein Unterhaltungsprogramm wird eher selten geboten. Das findet meistens an den bunten Donnerstagnachmittagen statt. So waren die zahlreich Anwesenden freudig überrascht, als Frau Streich mit ihren überwiegend aus Russland stammenden Damen in bunter russischer Tracht „Iwuschki“ tanzten. Es folgten noch andere flotte internationale Tänze, wie z.B. ein Line-Dance oder ein Wiener Walzer, immer im passenden selbstgenähten Kostüm.

Um die Zeit während den Umziehpausen zu verkürzen, sang Frau Streich russische Lieder und begleitete diese mit ihrer Gitarre. Wunderschöne Balladen waren zu hören, teils auf russisch, teils auf deutsch.

Den Bewohnerinnen und Bewohnern gefiel dieser reizende Sonntagnachmittag so gut, dass sie die Tanzgruppe Iwuschki baten, recht bald wiederzukommen, was diese auch gerne versprach. Offenbar haben sich die Tänzerinnen im Seniorenhaus ebenfalls wohlgefühlt.

Bruchsal

Caritas macht Schule

Soziale Themen im Unterricht

Lehrer Jan Fischer, der die Schüler auch theoretisch vorbereitete, nahm Kontakt zur Ausbildungskoordinatorin der Caritas, Carolin Hardock und Christiane Rathgeb, Öffentlichkeitsarbeit Alter und Gesundheit, auf und lud beide ein, an der Schule den praktischen Teil des Projektes zu übernehmen. Der Caritasverband Bruchsal kooperiert bereits seit längerem mit der IHK Karlsruhe innerhalt des Projektes „Wirtschaft macht Schule“ und so erlebten die Schüler an zwei Nachmittagen ein spannendes Aufgabenfeld. Sie hatten die Möglichkeit anhand eines Alterssimulationsanzuges am eigenen Leib zu spüren, wie es ist, als älterer Mensch mit Einschränkungen im Alltag zurechtzukommen. „Ich konnte meine Beine nicht mehr wie gewohnt bewegen und war sehr erschöpft“, so die Aussage einer Schülerin.

Bei einem Rollstuhlparcours im Freien galt es, Gefühl für die Schwierigkeiten zu bekommen, die

Caritas macht Schule JKGChristiane Rathgeb (letzte Reihe links) und Carolin Hardock (zweite Reihe rechts) zusammen mit den Schülern der 8. Klassen des JKGs und ihr Lehrer Jan Fischer (letzte Reihe rechts)CVB

Menschen haben, die sich nicht auf ihren Beinen fortbewegen können. Hier bewiesen die Schüler Geschicklichkeit wie auch Rücksichtnahme und stellten fest, dass Hindernisse, die für gesunde Menschen leicht zu überwinden sind, auf einmal eine Barriere sein können.

Auch beim Erlebnis, die Welt nicht mit den Augen wahrzunehmen, sondern sich als blinder Mensch auf andere Sinne zu verlassen, kamen einige der Schüler an ihre Grenzen. Sie waren verunsichert und auf die Hilfe ihrer Mitschüler angewiesen. „Es ist beruhigend zu wissen, dass das Blindsein nur für kurze Dauer ist“, so ein Schüler, „ich war froh, wieder sehen zu können“.

Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: Es war ein spannender Tag und wir werden jetzt mehr auf unsere Mitmenschen achten, aufmerksamer sein und Hilfe anbieten.

So gut vorbereitet werden nun noch alle Schüler einen Tag in der Caritas TagesOase mithelfen. Hier kommen sie in direkten Kontakt mit älteren Menschen, die zuhause leben, ihren Tag jedoch in Gemeinschaft mit anderen verbringen.

Carolin Hardock möchte im Rahmen von „Caritas macht Schule“ auch anderen Schulen anbieten, diese Selbsterfahrung durchzuführen. Ebenfalls für die Berufsorientierung gibt es Angebote, wie zum Beispiel „Care4you“ (Einblicke in die Berufe der Altenpflege und Schulsozialpraktikum) und „Verstehen Sie Alzheimer? Schule & Demenz“. Anhand dieser Unterrichtseinheiten möchte die Caritas jungen Menschen auf interessante und authentische Art und Weise in positiven Kontakt mit dem Pflegeberuf bringen und ihnen einen Weg für einen Beruf mit Zukunftsperspektive aufzeichnen.

Ansprechpartnerin für Informationen ist Carolin Hardock, Caritas Ausbildungskoordinatorin

Tel: 07251/8008-59, E-Mail: ausbildung-pflege@caritas-bruchsal.de